Ich hab mich mal durch einen Modellbaukatalog geblättert und bin dort auf einen für mich doch nicht klaren Sachverhalt gestossen. Es wird ja bei einigen Modellen eine Geschwindigkeit angegeben. Also als Beispiel nehme ich mal den Unimog von Tamiya. Der wird mit 25 km/h angegeben. In einem Masstab von 1/10. Nun rechen ich mal die 25km/h mal 10 und komme dann auf 250 km/h. Yiiiiiphieeeee das Teil will ich in echt haben. Ok Recherchen ergaben das man die Wurzel vom Masstab, in diesem Fall 3.16, als Faktor nehmen sollte. Das macht dann laut Adam Riese 79km/h. Hmm klingt passabel find ich. Nun aber die Frage WARUM die Quadratwurzel?
Eine Bitte an denjenigen der versucht mir das zu erklären, BITTE nicht brutal in Mathematik abweichen. Habe schon mit der Rechtsrhceiunbg Probleme.
Keine Ahnung so recht woher die Festlegung kommt. Bei Schiffen passt dann halt so annähernd das Wellenbild, wobei da die Rumpfgeschwindigkeitsberechnung immernoch besser ist.
das Beispiel mit deinem Unimog hinkt ein bisschen. Bei Fahrzeugen wird meiner Meinung nach direkt durch den Maßstab geteilt. Also wenn dein 1:10er Unimog in Wirklichkeit 80km/h fährt kannst du diese einfach durch 10 teilen. Dein Modell wäre dann mit 8km/h unterwegs. Das passt auch gut, denn die "Straßen" etc. sind dann ja auch 1:10.
Bei Schiffen ist das Wasser das Problem. Das bleibt nämlich in seiner Trägheit und Fließgeschwindigkeit immer 1:1. Und um das typische Wellenbild zu behalten hat sich mal ein kluger Kopf die "Wurzel aus Maßstab" ausgedacht. Es ist also nur ein Ausgleichswert damit das Fahren noch realistisch wirkt, hat aber nichts mehr mit der tatsächlichen Umrechnung zu tun. Also ein guter Kompromiss.